Überfunktion (Hyperthyreose)

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Es gibt 2 Formen der Überfunktion:

Symptome: 

Die Hyperthyreose ist gekennzeichnet durch die Auswirkungen zu hoher Schilddrüsenhormonspiegel. Diese Schilddrüsenüberfunktion kann mit geringen Beschwerden, oft aber auch mit schweren Symptomen einhergehen, bedingt durch die "Überaktivierung" des Organismus: Herzjagen und Herzrhythmusstörungen, Nervosität, Schweißausbrüche, Händezittern, rasches Ermüden und Erschöpfungsgefühl, verminderte Leistungsfähigkeit und je nach Schweregrad ein Gewichtsverlust treten einzeln oder überwiegend kombiniert auf. Weiters typisch sind Heißhunger, Durchfall, Haarausfall und Schlafstörungen.

Folgen und Gefahren:

 Neben diesen Beschwerden, die die Lebensqualität erheblich einschränken können, ist langfristig mit zahlreichen Organschäden zu rechnen. Akute Gefahr kann eintreten, wenn die Schilddrüse bei unbehandelter Überfunktion plötzlich exzessiv Hormone ausschüttet und den Körper damit überschwemmt. Es kommt zu einer krisenhaften Erkrankung, auch thyreotoxische Krise genannt, gekennzeichet durch schweres Herzrasen, Fieber bis 41 Grad, Erbrechen, Durchfälle, Angstgefühl, Verwirrungszustände und als Endstadium das Koma, das auch tödlich verlaufen kann. Auslöser dafür ist meistens eine übermäßige Jodzufuhr, hauptsächlich durch intravenöse Röntgenkontrastmittel oder eingenommene jodhaltige Medikamente oder Nahrungsmittel. Deshalb muss bei der Überfunktion neben der entsprechenden Therapie eine Jodkarenz eingehalten werden (eine Liste jodhaltiger Nahrungsmittel wird Ihnen von Ihrer behandelnden Stelle ausgehändigt).

Therapie der Überfunktion: Hängt vom Stadium der Erkrankung und der Art der Überfunktion ab. Grundsätzlich gibt es 3 Therapieansätze: 

Operation
Medikamentöse Therapie
Radiojod