Kalter Knoten

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Der kalte Knoten

Bemerkt man einen Knoten in der Schilddrüse (entweder durch tasten oder auch als Zufallsbefund bei einer Durchuntersuchung) so stellt sich die Frage, ob er als "harmlos" einzustufen ist oder ob ein Verdacht auf Schilddrüsenkrebs besteht. Die modernen Methoden der Schilddrüsenuntersuchung, der Ultraschall, die Szintigraphie und evtl. eine kleine (nahezu schmerzfreie) Gewebspunktion (Feinnadelaspirationspunktion) können einen Knoten soweit abklären, dass er als "harmloser" oder "verdächtiger" Knoten (kalter Knoten, echoarm im Ultraschall, unklarer Befund der Gewebsprobe) eingestuft werden kann. Wenn Bösartigkeit nicht mit letzter Sicherheit auszuschließen ist, so muss eine operative Entfernung vorgenommen werden. Solche Knoten weisen ein durchschnittliches Krebsrisiko von 6%-10 % auf , es gibt allerdings noch weitere Kriterien, die dieses Risiko erhöhen oder vermindern. Das muss für den Einzelfall beurteilt werden.

 

Das Szintigramm eines kalten Knotens.