Kalter Knoten

Zurück ] Die Struma - Ein Überbegriff ] [ Kalter Knoten ] Wie gefährlich ] Regulation und Funktion der Schilddrüse ] Wann muß operiert werden ] Welche Komplikationen können auftreten ] Schema der Schilddrüse ] Operationstechniken und Resektionsausmaß ] Untersuchungen vor der Operation ] Muß ich Medikamente nehmen? ] Der Tag der Operation ] Die ersten Tage nach der OP ] Was darf ich und was darf ich nicht ] Nachsorge nach Schilddrüsenoperation ]

 

Der kalte Knoten

Das Szintigramm eines kalten Knotens.

 

Einknotig (uninodosa)

Mehrknotig (multinodosa)

Der kalte Knoten ist ein Knoten, der weniger Funktion aufweist als gesundes Gewebe. Er wird deshalb auch "hypofunktioneller" Knoten genannt. Da der Knoten weniger arbeitet, nimmt er weniger radioaktives Jod bzw. Technetium auf und weist so im Schilddrüsenszintigramm einen Speicherausfall auf. Links sehen Sie einen einzelnen kalten Knoten, rechts mehrere kalte Knoten.

Liegt ein kalter Knoten vor, so muß abgeklärt werden, ob es sich um einen "harmlosen" Knoten handelt oder ein Verdacht auf Schilddrüsenkrebs besteht. Neben der Szintigraphie ist heute der Ultraschall (Sonographie) die wichtigste Untersuchung zur Abklärung und Einschätzung von Knoten. "Echoreiche" und gut abgrenzbare Knoten deuten auf gutartigen Charakter hin, echoarme und schlecht abgrenzbare Adenome sind eher kritische Zeichen. Mit einer Gewebspunktion können zusätzliche Informationen gewonnen werden. Das durchschnittliche Krebsrisiko liegt zwischen 6 und 10%. Wenn Bösartigkeit nicht mit letzter Sicherheit auszuschließen ist, muss eine operative Entfernung durchgeführt werden.

 

Der Solitäre Knoten - Operatives Vorgehen
Das Schilddrüsenkarzinom - Operatives Vorgehen